Vermögensänderungsbilanz

Die Vermögensänderungsbilanz ist eine Teilbilanz der Zahlungsbilanz. Sie erfasst grenzüberschreitende Transaktionen mit nicht produziertem Sachvermögen sowie Vermögensübertragungen. Zu den im Bericht genannten Transaktionen mit nicht produziertem Sachvermögen gehören insbesondere der Handel mit Emissionszertifikaten und auch Geschäfte mit nicht besicherten Kryptowerten. Vermögensübertragungen umfassen unter anderem bestimmte Großschäden aus Versicherungsverhältnissen. Gemessen am Transaktionsvolumen ist die Vermögensänderungsbilanz typischerweise kleiner als Leistungs- und Kapitalbilanz, kann aber durch bedeutende Zertifikategeschäfte an Gewicht gewinnen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 173. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.

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Eigenkapitalquote

\[EKQ=\frac{Eigenkapital}{Gesamtkapital}\cdot100\]

Den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme messen.

Variablen: Eigenkapital bilanzielles Eigenkapital; Gesamtkapital Bilanzsumme.

Anwendung: Für Stabilitäts-, Bonitäts- und Finanzierungsanalysen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Vermögensänderungsbilanz“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/vermogensanderungsbilanz/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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