Tulpencrash (Dutch tulip crash)

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Die erstmals 1554 aus dem Orient nach Europa gebrachten Tulpen (tulips; Blumen der Gattung der Liliengewächse) wurden vor allem in den Niederlanden gezüchtet. Es wurden bald über 1’000 Sorten gezählt. Man sprach in den Niederlanden von einer Tulpomanie (tulipomania; Dutch names include: tulpenmanie, tulpomanie, tulpenwoede, tulpengekte and bollengekte). Seltene Stücke erzielten astronomische Preise. Im Jahr 1637 brach der börslich organisierte Markt plötzlich ein. Dieser Crash führte viele Züchter und Spekulanten (speculators; Terminkäufer) in den Ruin. Zahlreiche gescheiterte Spekulanten wurden im Zuge des Tulpencrashs in den Selbstmord getrieben (driven into suicide). – Siehe Blase, spekulative, Börsenpreis, Finanzkrise, Lasten, Mississippi-Taumel, Put-Option, Spekulation, Überschwang, unvernünftiger.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Tulpencrash (Dutch tulip crash)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/tulpencrash-dutch-tulip-crash/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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