Systemkollaps (gridlock)

Auch in: EN ET FI FR HU NL PL

Besondere Art des Technologie-Risikos, wobei der dem gesamten Datenaustausch vor allem zwecks Überweisungen und Börsenaufträgen dienende Verbund der IT-Geräte zusammenbricht. Weil jedoch das heutige Finanzsystem gutteilig von der elektronischen Vernetzung der Handelnden – einschliesslich der Zentralbank – abhängt, so wird ein solcher Unterbruch unermessliche Schäden (incalculable damage) auslösen. Daher steht bei Behörden und auch bei Banken die Sicherung des Datenverkehrs auch an oberster Stelle. – Siehe Ausschuss für Informationstechnologie, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Stromrisiko. – Vgl. Jahresbericht 2013 der BaFin, S.
85 f. (aufsichtliches Handeln in Bezug auf die IT-Sicherheit bei Instituten; internationale Regeln).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Systemkollaps (gridlock)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/systemkollaps-gridlock/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

1 Seitenaufruf dieser Seite