Staatliche Investitionsquote

Die staatliche Investitionsquote setzt staatliche Investitionen ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Für internationale Vergleiche wird im Bericht regelmäßig die Quote der staatlichen Bruttoanlageinvestitionen zu jeweiligen Preisen verwendet. Sie zeigt, welchen Anteil der gesamtwirtschaftlichen Leistung der Staat für den Erwerb oder die Herstellung langlebiger Anlagegüter aufwendet. Ihre Vergleichbarkeit ist eingeschränkt, wenn Aufgaben in verschiedenen Ländern unterschiedlich zwischen Staat und Privatwirtschaft verteilt oder Investitionen über öffentlich-private Partnerschaften außerhalb des Staatssektors abgewickelt werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 117. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Staatliche Investitionsquote“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/staatliche-investitionsquote/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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