Ein Schein, eine bedruckte kleine Karte oder eine Marke (Chip, Jeton), die einen gewissen Betrag verkörpern und unter Spielern als Geldersatz Verwendung finden. – Der Einsatz bei einem Glücksspiel (gambling game), ausgedrückt in einer Summe. – Im Sport und besonders im Fussball die Zahlung an Spieler, die an einem Wettkampf teilnehmen, Antrittsgeld. – An angestellte Künstler, Schauspieler und Musiker zusätzlich zu ihrem Salär geleistete Zahlung, wenn diese bei einer Veranstaltung mehrere Auftritte zu leisten haben. – In manchen Lokalen von den Gästen gegen Bargeld einzutauschende Jetons, die als Trinkgeld an das Personal gegeben werden. Diese Jetons können dann von den Angestellten beim Lokalbetreiber in Geld zurückgetauscht werden. – Waghalsige Investitionen in Papiere, wo man von vornherein einen hohen Verlust einrechnet, sich aber auch Hoffnung auf einen satten Gewinn (high profit) macht. – Abfällig gesagt von einer Währung, deren Kaufkraft stark gesunken ist. – Seit etwa 2012 auch spöttische Bezeichnung für Hilfsgelder, die im Zuge der Griechenland-Krise nach Griechenland und andere Wackelkandidaten (totter candidates: countries, wahre the EUR is on a shaky ground) der Eurozone flossen. – Siehe Bubengeld, Frackgeld, Gelddauerspielerei, Geldharke, Geldwettkampf, Glücksspieleffekt, Jeton, Linden-Dollar, Lotterie, Quickgeld, Spielbank, Stiefelgeld, Tantes, Verrechnungsgeld, Wettbüros.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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