Von Banken ausgegebene Schuldverschreibungen, die vom Anleger für eine feste, nicht kündbare Laufzeit – überwiegend vier bis acht Jahre – zu einem in der Regel festgeschriebenen Zinssatz erworben werden können (certificate of deposit for a specific sum of money for a fixed time and usually at a stated interest rate). Ein Börsenhandel findet nicht statt. Sparbriefe mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren werden bei der EZB zu M2 gezählt; liegt die Laufzeit darüber, so gehören sie zu M3. – In der EZB-Statistik tauchen Sparbriefe nicht mehr als eigene Position auf. Sie werden, soweit es sich um Namenspapiere handelt, den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit zugerechnet. Handelt es sich um nicht-börsenfähige Inhaberschuldverschreibungen, so rechnet man sie den Bankschuldverschreibungen zu. – Die Deutsche Bundesbank weist im Statistischen Teil ihres jeweiligen Monatsberichts Sparbriefe nach dem Emissionswert bei Auflegung gesondert aus, und zwar unterteilt nach Abgeber-Gruppen. – Siehe Depositen, Fristentransformation, Sparbauch, Sparprämienanleihe, Sparschuldverschreibung. – Vgl. das monatlich erscheinende Heft “Bankenstatistik” der Deutschen Bundesbank, Rubrik “Banken (MFIs) in Deutschland”, Unterrubrik “Passiva” zum Umfang der ausgegebenen Sparbriefe.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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