Solide fiskalische Grundposition

Eine solide fiskalische Grundposition ist nach der Erläuterung des Berichts am Ende eines mehrjährigen finanzpolitisch-strukturellen Plans erreicht, wenn hohe Staatsschuldenquoten anschließend ausreichend in Richtung des Referenzwertes von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken. Die neuen EU-Fiskalregeln können auf dem Weg dorthin zunächst auch erhebliche Defizite und steigende Schulden zulassen. Die solide Grundposition beschreibt somit keinen zwingend sofort ausgeglichenen Haushalt, sondern eine Ausgangslage, von der aus ein hinreichender Schuldenabbau gewährleistet sein soll.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 121. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Solide fiskalische Grundposition“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/solide-fiskalische-grundposition/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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