Sitzungssaal-Putsch, auch Handstreich auf der Vorstandebene und Konferenz-Coup (boardroom coup)

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Der unerwartete Sturz leitender Persönlichkeiten eines Unternehmens allgemein und einer Bank im besonderen durch eine (stimmrechtsmächtige; endowed with majority of voting rights) Einzelperson oder durch eine kleinere Gruppe. Ein entsprechender Wechsel wird in der Regel im Unternehmen selbst ausgesonnen (the sudden overthrow of the managment or governing body of a corporation by an individual or small group of individuals, usually from within the company), er kann aber auch vom Aufsichtsrat ausgehen, und dort vor allem von unzufriedenen Vertretern der Aktionäre bzw. der Belegschaft oder von Bankenvertretern. Bei angeschlagenen Unternehmen hat ein Sitzungssaal-Putsch in der Vergangenheit oftmals eine Wende zum Besseren eingeleitet, und die Aktie des entsprechenden Unternehmens legte zu. – Siehe Lemons-Problem, Schlafgeld.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Sitzungssaal-Putsch, auch Handstreich auf der Vorstandebene und Konferenz-Coup (boardroom coup)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/sitzungssaal-putsch-auch-handstreich-auf-der-vorstandebene-und-konferenz-coup-boardroom-coup/ (Stand: 15.10.2022).

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