Schuldentragfähigkeit (debt sustainability)

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Die Befähigung einer Wirtschaftseinheit (economic unit: Privathaushalt, Unternehmen, Staat), aufgenommene Darlehn vertragsgemäss zu bedienen (the ability to fulfill the contractual debt service obligations). Es gibt viele Vorlagen und Masstäbe, die zur Einschätzung der Schuldentragfähigkeit jeweils herangezogen werden. Wahrscheinlich müssen aber in jedem einzelnen Fall (in each individual case) sowohl sachliche Gegebenheiten als auch subjektive Grössen wie vor allem die Zahlungswilligkeit (willingness of repayment) berücksichtigt und entsprechend gewichtet werden. – Siehe Bail-out, Finanznot, Insolvenz, Moral Hazard, Schuldenmanagement, Schuldenschnitt, Staatsverschuldung, Überkonsum, Verschuldung, Verzug, Zahlungsunfähigkeit. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2012, S. 63 ff. (ausführliche Darstellung der Schuldentragfähigkeit in Bezug auf das Eurogebiet gesamthaft und einzelne Mitglieder; viele Übersichten; Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 61 f. (Schuldentragfähigkeit deutscher Privathaushalte).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Schuldentragfähigkeit (debt sustainability)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/schuldentragfahigkeit-debt-sustainability/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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