Zahlung von Schiffseignern an eine darauf spezialisierte Werber-Kolonne (press-gang: a group of males employed to recruit men with cunning and wits – or even more – forcibly, under duress, for service as a seaman), die Seeleute auf unterbemannte (undermanned, short-handed) Schiffe mit List – wie Alkohol, Drogen falsche Versprechungen – oder Gewalt verschleppen (the practice of recruiting men as sailors by coercive techniques such as to provoke of getting drunk, persuasion, trickery, intimidation, or violence): eine besondere Art des Kidnapping. – Im weiteren Sinne auch jede Vermittlungsgebühr an solche Kundenwerber (canvasser), die mit unlauteren Mitteln meistens ahnungslose, unerfahrene Personen zur Unterschrift unter aufwendige Verträge, auch in Bezug auf Finanzprodukte, bringen. – In Deutschland ist trotz Verbraucheraufklärung, Rechtsverfolgung und Spezialgesetzgebung wie dem Widerrufsrecht bei sog. Haustür-Verträgen das Schanghaien im letzteren Sinne noch nicht ausgestorben. Erfahrungsgemäss melden sich viele Geschädigte aus Furcht vor Blossstellung und Häme nicht. Privatpersonen, die sehr hohe Verluste erlitten, suchen eher nach anderen Geschädigten und sind geneigt, auf gemeinsame Rechnung einen Racheengel zu dingen .– Siehe Canvassing, Dampfstube, Daimonion, Douceur, Finanzgeier, Geld, weiches, Geldzahlungsgeste, Handgeld, Kapitalmarkt, grauer, Préstamo, Pump and Dump, Racheengel, Reedergeld, Schmiergeld.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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