Risk Taker (so auch im Deutschen; mitunter auch Risikonehmer)

Personen (“Finanzstrategen”; finance strategists) oder Unternehmen, die vor allem bei Optionsgeschäften unbekümmert hohe Risiken eingehen bzw. Unsicherheiten auf sich nehmen. Wie die Finanzgeschichte lehrt, enden solche Vabanque-Operationen durchwegs früher oder später im Bankrott des Riskierers. – Marktteilnehmer und vor allem weltweit tätige Fonds, die – auf dem Wege der Kreditverbriefung, – über Kreditderivate oder auf anderen Wegen – bestimmte Kreditrisiken geschäftsmässig übernehmen, in diesem Falle oft auch Sicherungsgeber (fixed rate payer) genannt. – Mitarbeiter in Banken, die massgeblich das Risikoprofil des Instituts prägen. – Siehe Anlagemut, Barfusspilger, Börsenspieler, Fussangelgeschäft, Geschorener, Kreditderivat, Reintermediation, Risikoanleger, Riskierer, Risikotransfer, Risikotransformation, bankliche, Risikoübernahme-Grundregel, Riskierer, Spekulant, Unterseeboot-Effekt, Verbriefung, Vergütungssystem, angemessenes, Wahrnehmungsverzerrungen.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Merk, G. (Hrsg.): „Risk Taker (so auch im Deutschen; mitunter auch Risikonehmer)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/risk-taker-so-auch-im-deutschen-mitunter-auch-risikonehmer/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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