Risk-off-Bewegung

Eine Risk-off-Bewegung bezeichnet eine Marktphase, in der Anleger ihre Risikobereitschaft verringern und Vermögen aus risikobehafteten in als sicher geltende Anlageformen umschichten. Im Bericht wird sie anhand eines starken ereignisbedingten Anstiegs des VIX identifiziert. Dieser Index misst die aus Optionen abgeleitete erwartete Volatilität des US-Aktienmarktes und dient als Unsicherheitsmaß. In einer Risk-off-Phase können Aktienkurse fallen, sichere Anleihen gesucht werden und als sichere Häfen wahrgenommene Währungen aufwerten. Der Vorgang bildet einen Rückgang des globalen Risikoappetits ab.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 78. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Risk-off-Bewegung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/risk-off-bewegung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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