Risiko, leistungswirtschaftliches (cost-structure related risk)

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Auswirkung von Umsatzschwankungen auf den Gewinn eines Unternehmens unter Berücksichtigung des Kostengefüges. Mit steigendem Fixkostenanteil nimmt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Gewinnschmälerungen ab (operating leverage effect). Denn mit zunehmender Kapitalintensität, sprich: ansteigende Investitionen in das Sachkapital, sind im Regelfall höhere Fixkosten (capacity costs) und verhältnismässig niedrigere variable Kosten verbunden. Kommt es nun durch marktbedingten Nachfragerückgang im Konjunkturzyklus zu einer Minderung des Umsatzes, dann hat der Fixkostenanteil gleichsam eine Hebelwirkung auf den Gewinn. Anders ausgedrückt: der Druck der fixen Kosten (pressure of overhead costs) presst den Gewinn. – Siehe Umsatzrisiko.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Risiko, leistungswirtschaftliches (cost-structure related risk)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/risiko-leistungswirtschaftliches-cost-structure-related-risk/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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