In der Definition der amtlichen Statistik und der Zentralbanken ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts über zwei Vierteljahre hinweg (a decline in the gross domestic product over a period of two quarters) – Im Sprachgebrauch der Finanzjournalisten und auch der Öffentlichkeit spätestens seit der Subprime-Krise 2007 – jedwelcher Rückgang volkswirtschaftlicher Kennzahlen wie Auftragseingang, Börsenkurse, Beschäftigung, Konsum, Investitionen oder Ausfuhren – bzw. auch auf einzelne Branchen – wie etwa die Automobilindustrie – bezogen. – Siehe Abschwung, Konjunkturdiagnose, Konjunkturstatistik, Krisen-Vorschatten, Verschuldungsquote, private, Zyklik. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2009, S. 56 ff. (Vergleich der Rezessionen seit 1974; Auswirkungen auf einzelne Bereiche; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom April 2009, S. 10 ff. (Darstellung verschiedenes Rezessions-Typen in den USA; Übersichten, Literaturhinweise), Monatsbericht der EZB vom November 2009, S. 105 ff. (Rezession im Eurogebiet geschichtlich betrachtet; viele Übersichten), Monatsbericht der EZB vom April 2010, S. 48 ff. (Investitionen und Kapazitätsauslastung in der Rezession; Übersichten, S. 51 ff. Erholung aus der Rezession aus historischer Sicht; Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2012, S. 12 ff. (Gewicht und Einfluss der Eurozone an der Weltkonjunktur).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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