Rating Service Unit, RSU (so auch im Deutschen gesagt)

Von deutschen Banken gegründete Einrichtung mit dem Ziel, – die jeweiligen internen Bonitätsnoten-Systeme anzugleichen, – diese an den Anforderungen von Basel-II auszurichten und – langfristig sich neben den grossen internationalen Rating-Agenturen (Standard & Poor’s, Moody’s, Fitch) durchzusetzen. – Siehe Rating-Agentur, europäische. – Vgl. zu den Verhaltensregeln Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 35 f.
Rating-Stabilität (rating stability): Bezeichnung für die Prognosegüte beim Rating. – Eine hohe Stabilität wird dadurch erreicht, dass – die Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen den einzelnen Risikofaktoren und der Bonität genau erkannt und – unter Beachtung der zugrunde liegenden Zeiträume fachgerecht aufeinander bezogen wird. – Siehe Kalibrierung, Rating-Agentur, Trennschärfe. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2003, S. 63 ff.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Rating Service Unit, RSU (so auch im Deutschen gesagt)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/rating-service-unit-rsu-so-auch-im-deutschen-gesagt/ (Stand: 15.10.2022).

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