In älteren Dokumenten – allgemein eine Zahlung zum Zurückkauf einer Sache oder – zum Loskauf (Auslösung, Befreiung; release) im Sinne eines Freikaufgeldes und Loskaufgeldes. – Bei kriegführenden Mächten (belligerent nations) galten teilweise Ranzions-Übereinkommen (ransom agreements), in denen genau festgeschrieben war, welche Summe für den Freikauf eines Kriegsgefangenen zu bezahlen war. Die Zahlung war grundsätzlich nach dem militairischen Rang (rank) des Gefangenen (prisoner of war) gestaffelt (graded, differentiated). Erst um 1800 bildete sich in Europa statt der Ranzion der Gefangenen-Austausch (exchange of prisoners) Mann gegen Mann (man by man) heraus, freilich auch hier nach Dienstgraden. – Siehe Abgaben, Abzugsgeld, Allodgeld, Angariegeld, Anzugsgeld, Brandschatzgeld, Dänengeld, Defensionergeld, Fersengeld, Frongeld, Fudelgeld, Hussengeld, Manubien, Satisfaktionsgeld, Schatzung, Superindukt, Tribut.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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