Produktivitäts-J-Kurve

Die Produktivitäts-J-Kurve beschreibt einen zeitlich verzögerten Produktivitätseffekt bei der Einführung neuer Technologien. In einer frühen Adoptionsphase kann die gemessene Produktivität zunächst sinken, weil Unternehmen Reorganisations-, Lern- und Anpassungskosten tragen. Erst später werden die Erträge der Technologie sichtbar und übersteigen diese anfänglichen Belastungen. Der Bericht verwendet dieses Konzept zur Einordnung einzelner skeptischer Erwartungen beim Einsatz generativer künstlicher Intelligenz. Vorübergehende Produktivitätsverluste schließen danach spätere Produktivitätsgewinne nicht aus.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 120. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.

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Produktivität

\[Produktivitaet=\frac{Output}{Input}\]

Das mengenmäßige Verhältnis von Leistung und Faktoreinsatz messen.

Variablen: Output erzeugte Menge; Input eingesetzte Faktormenge.

Anwendung: Für Arbeits-, Maschinen- und Materialproduktivität.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Produktivitäts-J-Kurve“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/produktivitats-j-kurve/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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