Productivity-Adjusted Competitiveness Estimate

Das Productivity-Adjusted Competitiveness Estimate ist ein von der Bundesbank entwickelter Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Anders als ein ausschließlich preisbezogenes Maß berücksichtigt er zusätzlich Produktivitätsunterschiede zwischen einer Volkswirtschaft und ihren Wettbewerbern. Er zeigt vereinfacht, welches relative Preisniveau angesichts dieser Produktivitätsverhältnisse noch als wettbewerblich neutral gelten kann. Liegt das tatsächliche Preisniveau darüber, gilt die Wettbewerbsposition als ungünstig. Der Bericht zufolge enthält PACE auch Niveauinformationen und eignet sich daher eher als indexbasierte reale effektive Wechselkurse für internationale Vergleiche von Exportquoten.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juli 2026 , 28.07.2026 , PDF-S. 16. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/1000490/referenceDoc/0c7ffdf36931c503b9df759a24dbc29e.

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Produktivität

\[Produktivitaet=\frac{Output}{Input}\]

Das mengenmäßige Verhältnis von Leistung und Faktoreinsatz messen.

Variablen: Output erzeugte Menge; Input eingesetzte Faktormenge.

Anwendung: Für Arbeits-, Maschinen- und Materialproduktivität.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Productivity-Adjusted Competitiveness Estimate“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/productivity-adjusted-competitiveness-estimate/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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