Primärüberschuss (primary surplus)

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Grob definiert die positive Differenz zwischen staatlichen Einnahmen und Ausgaben; im Falle einer negativen Abweichung spricht man von Primärdefizit. Ein Primärüberschuss bedeutet damit, dass die Einnahmen zureichen, um die Kernausgaben und darüber hinaus noch einen Teil der Zinslasten zu finanzieren. – Ein Primärdefizit dagegen weist darauf hin, dass die Einnahmen nicht ausreichen, um die Kernausgaben zu bezahlen. – Siehe Defizitquote, Finanzpolitik, Frühwarnrecht, Geldpolitik, Gruppendruck, Haushaltsdefizit, Haushalts-Vorabstimmung, europäische, Nachhaltigkeit, Schuldenquote, Solidarität, finanzielle, Staatsverschuldung, Stabilitäts- und Wachstumspakt. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juni 2010, S. 103 ff. (Primärüberschuss in den EU-Ländern im Vergleich).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Primärüberschuss (primary surplus)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/primaruberschuss-primary-surplus/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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