Preislücke (price gap)

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In der Terminologie der Zentralbanken die noch nicht durch Preissteigerungen und/oder durch Wirtschaftswachstum absorbierte Liquidität (M 3) in der
Volkswirtschaft. Die Preislücke vergrössert/verkleinert sich, wenn das reale GeldmengenWachstum über/unter dem Trendwachstum (trend growth, underlying growth: the long run average rate of economic growth for a country over a period of time) des realen Bruttoinlandsprodukts liegt. Entsprechend dieser Vergrösserung oder Verkleinerung steigt oder sinkt CETERIS PARIBUS der Inflationsdruck. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juli 2005, S. 51 ff. (Darstellung; Beziehungen zum Potentialwachstum).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Preislücke (price gap)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/preislucke-price-gap/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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