Preiskonvergenz (convergence of prices)

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Wenn nicht anders definiert die Angleichung der Preise für Waren und Dienstleistungen in einem gemeinsamen Währungsraum, im besonderen im Eurogebiet. – In einem gemeinsamen Markt müssen eigentlich die Preise gleichartiger, international handelbarer Güter an unterschiedlichen Orten die gleichen sein, da sonst über Arbitrage-Geschäfte risikofreie Gewinne zu erzielen sind; hierbei wird das Gut am günstigsten Ort erworben und am teuersten mit Gewinn verkauft. Auf diese Weise werden Preisunterschiede durch die Marktkräfte ausgeglichen (nivelliert; leveled). – Treten nun aber im Euroraum tatsächlich Preisunterschiede auf, so sind diese ein Signal um zu erforschen, welche Gründe – etwa nationalstaatliche Marktinterventionen (national market interventions) – ursächlich sind. – Siehe Preisstreuung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2009, S. 35 ff. (ausführliche Darstellung; Übersichten; Literaturangaben).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Preiskonvergenz (convergence of prices)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/preiskonvergenz-convergence-of-prices/ (Stand: 15.10.2022).

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