Preisempfinden (price feeling)

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Von Marktteilnehmern subjektiv (subjective: it is the opposite of objective and applies to reality as it is perceived, while objective relates to reality as it exists) empfundene Höhe der Preise auf einem Teilmarkt (sub-market, market segment) oder auf dem Markt gesamthaft (total market). Für die Geldpolitik eine wichtige Grösse, weil das Preisempfinden nachweislich das Ausgabeverhalten der Privathaushalte bestimmt und über höhere Lohnforderungen gar Zweitrunden-Effekte auslösen kann.– Vgl. Banknoten-Wertbeschränkung, Güter, kaufhäufige, Finanzpsychologie, Inflation, gefühlte, Inflations-Ausgleich, Inflationserwartungen, Preisvergleich, Vertrauensindikator, Teuro. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2004, S. 15 ff. (ausführliche Darstellung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2008, S. 43, S. 46 (zunächst gestiegenes Preisempfinden in Deutschland nach Einführung des EUR; Literaturhinweis).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Preisempfinden (price feeling)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/preisempfinden-price-feeling/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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