Phantomrisiken (phantom risks)

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Wenn nicht anders definiert das Auftreten – gesellschaftlicher Ungewissheit, – wobei – in der Regel ohne Nachweis einer naturwissenschaftlichen oder sachlichen Ursächlichkeit – ökonomische Sanktions-Potentiale (boastful threats) aufgebaut werden, – indem von streitbaren, sich jeder demokratischen Kontrolle entziehenden, jedoch von den Medien gehätschelten Pressure Groups, wie Attac, Greenpeace, Robin Hood, “Wutbürger” 2010 in Stuttgart, – gesellschaftliche Erregung (public excitement), über Medien massenhaft verstärkt, – in Kaufverweigerung (purchase refusal) oder Klagedrohung (threat to sue) umgesetzt wird (etwa: AtomenergieNutzung, Pflanzenzüchtung; auch Verträge der Versicherungen und Banken). Beim Rating von Unternehmen wichtig geworden, um Chancen-Gefahren-Profile risikogerecht einzuschätzen. – Siehe Helvetophobie, IBAN, Intangibels, Risiko, Shitstorm, Schweigegeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Phantomrisiken (phantom risks)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/phantomrisiken-phantom-risks/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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