Ein Zertifikat, welches das Recht verbrieft, an der Entwicklung eines Basiswertes teilzunehmen. – Der Emittent – die Bank – wählt hierfür einen geeigneten Basiswert aus, legt einen Kursstand dieses Basiswertes als Startwert (strike price; Basispreis) fest und stückelt den Basiswert, falls zweckmässig – etwa: überaus hoher Kurs des betreffenden Vermögensgegenstandes -, durch ein frei gewähltes Verhältnis in kleinere Einheiten. Ein Partizipations-Zertifikat läuft in der Regel endlos (open-end); es gibt jedoch auch Papiere mit vereinbartem Fälligkeitstermin (date of maturity). – Ein solches Zertifikat eignet sich für Anleger, die – in Bezug auf den Basiswert von einem Wertzuwachs ausgehen, – eine gewisse Risikoneigung mitbringen; denn das Zertifikat nimmt ja auch an Kursverlusten teil und – deren Anlagehorizont eher langfristig ausgerichtet ist. – Siehe Themen-Zertifikat.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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