Output-Elastizität des staatlichen Kapitalstocks

Die Output-Elastizität des staatlichen Kapitalstocks gibt an, um wie viel Prozent sich das Produktionspotenzial verändert, wenn der staatliche Kapitalstock in derselben Periode um 1 % steigt. Sie ist ein zentraler Parameter von Modellen, die den angebotsseitigen Nutzen öffentlicher Infrastruktur untersuchen. Die Elastizität bildet einen prozentualen Wirkungszusammenhang ab und ist daher nicht mit einem Fiskalmultiplikator gleichzusetzen, der kurzfristige Nachfragewirkungen staatlicher Ausgaben auf das tatsächliche Bruttoinlandsprodukt erfasst.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 22. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Output-Elastizität des staatlichen Kapitalstocks“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/output-elastizitat-des-staatlichen-kapitalstocks/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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