Opfergeld auch Offertorium (sacrifice money)

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Im frühchristlichen Gottesdienst, der Messfeier, schritten die Gläubigen zum Altar, um eine Opfergabe in Naturalien niederzulegen. Ab dem 12. Jht. wurde ein Beitrag in Geld üblich. Die Gabe war Ausdruck einer sichtbaren Gottesverehrung; sie diente zum Unterhalt der Priester und der Armen der Gemeinde. Heute geschieht das Einsammeln dieser Kollekte meistens durch Einzug des Opfergeldes an den Sitzplätzen der Gläubigen; der Opfergang zum Altar bildet die Ausnahme. – Siehe Ablassgeld, Annaten, Armengeld, Beichtgeld, Charisterium, Kirchgeld, Klingelmeister, Obvention, Palliengeld, Peterspfennig, Platzgeld, Prokurationsgeld.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Opfergeld auch Offertorium (sacrifice money)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/opfergeld-auch-offertorium-sacrifice-money/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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