Offshoring (so auch im Deutschen gesagt; seltener Auslandsverlagerung)

Wenn nicht anders definiert, die vor allem aus steuerlichen Gründen (for tax purposes) auch bei Banken übliche die Verlegung von betrieblicher Aufgaben ins Ausland (movement to a location in another country of some part of a firm’s activity, usually a part of its production process or, frequently, various back office functions). Diese Umsiedlung geht im Eurogebiet mit einer Nachfrageverschiebung zulasten der gering Qualifizierten (skill bias in labour demand) einher. Weil diese Entwicklung über die Zahlungsbilanz und über notwendige Transferzahlungen des Staates an Arbeitslose auch die Geldpolitik berührt, wird sie von der EZB beobachtet. – Siehe Arbeitnehmerentgelt pro Kopf, Arbeitskosten, Arbeitsnachfrage, Phillips-Theorem, Wachstum-Beschäftigung-Zusammenhang, Zwei-Säulen-Prinzip. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 88 ff. (gründliche Darstellung; Übersichten; Literaturangaben).

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Merk, G. (Hrsg.): „Offshoring (so auch im Deutschen gesagt; seltener Auslandsverlagerung)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/offshoring-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-auslandsverlagerung/ (Stand: 15.10.2022).

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