Net Shipments

Net Shipments bezeichnen im Bericht die über internationale Sortengroßhändler abgewickelten Nettolieferungen von Euro-Banknoten in das Ausland außerhalb des Euroraums. Sie werden zur Schätzung des Auslandsumlaufs der von der Bundesbank emittierten Banknoten herangezogen und spiegeln die Nachfrage ausländischer Kreditinstitute wider. Negative Net Shipments bedeuten, dass über den internationalen Sortengroßhandel mehr Euro-Banknoten zur Bundesbank zurückfließen, als sie auf diesem Weg ausgibt. Vom Banknotenexport über den Reiseverkehr sind Net Shipments statistisch und wirtschaftlich zu unterscheiden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 34. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Net Shipments“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/net-shipments/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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