Modellgläubigkeit (trustfulness in models, conceptual realism)

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Übermässiges oder gar blindes Vertrauen (blind trust) in geldpolitische Modelle als vereinfachte gedankliche Abbildungen der Wirklichkeit. – Unbestritten ist, dass gerade in den entsprechenden Abteilungen der Institute und Zentralbanken keine Modellgläubigkeit besteht. Weiss man doch gerade dort aus vielerlei Erfahrung, dass sich Verhaltensweisen von Wirtschaftssubjekten beim Zusammentreffen verschiedener Umstände – wie dies für eine Marktwirtschaft ja kennzeichnend ist – so gut wie gar nicht vorhersagen lassen. – Siehe Datenunsicherheit, Geldpolitik, vorausschauende, Gleichgewichtsmodelle, dynamisch-stochastische, Hurrikan-Schocks, Modelle, geldpolitische, Modellrisiko, Pandemie, Schocks, strukturelle, Strukturunsicherheit. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 77 (Grundsatzartikel zur Verlässlichkeit modellgestützter Projektionen; viele Übersichten; Literaturverweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Modellgläubigkeit (trustfulness in models, conceptual realism)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/modellglaubigkeit-trustfulness-in-models-conceptual-realism/ (Stand: 15.10.2022).

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