Im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgekommener Vorschlag, wonach sich jede Bank in einen guten und einen schlechten Teil aufspalten sollte. Der gute Teil bedient die gesunden Geschäftsfelder, der schlechte Teil – eine Zweckgesellschaft oder eine mit entsprechender Zielsetzung neu gegründete Aktiengesellschaft) nimmt toxische Papiere auf. Die Institute müssten dann – ihre an die hauseigene Bad Bank übertragenen Papiere nicht unbedingt zu Marktpreisen und in der Krise gar zu Notverkaufspreisen bewerten, – was in einer Finanzkrise dazu führt, dass für die Banken ein hoher Abschreibungsbedarf entsteht, – ihre Bilanzen ins Ungleichgewicht kommen und – das Vertrauen in den Finanzmarkt gesamthaft schwindet. – Der Gedanke einer Mini-Bad-Bank wirft im einzelnen sehr viele Fragen auf, bis hin zu einer allfälligen Teilung der Aktien. – Siehe Bad Bank, Banktestament, Bilanzbereinigung, Mark-to-Market-Ansatz, Mark-to-Model-Ansatz, Mittelstandsbank, Pflichtwandelanleihe, Risikokapital, Staatsfonds.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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