Mini-Bad-Bank (mini bad bank)

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Im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgekommener Vorschlag, wonach sich jede Bank in einen guten und einen schlechten Teil aufspalten sollte. Der gute Teil bedient die gesunden Geschäftsfelder, der schlechte Teil – eine Zweckgesellschaft oder eine mit entsprechender Zielsetzung neu gegründete Aktiengesellschaft) nimmt toxische Papiere auf. Die Institute müssten dann – ihre an die hauseigene Bad Bank übertragenen Papiere nicht unbedingt zu Marktpreisen und in der Krise gar zu Notverkaufspreisen bewerten, – was in einer Finanzkrise dazu führt, dass für die Banken ein hoher Abschreibungsbedarf entsteht, – ihre Bilanzen ins Ungleichgewicht kommen und – das Vertrauen in den Finanzmarkt gesamthaft schwindet. – Der Gedanke einer Mini-Bad-Bank wirft im einzelnen sehr viele Fragen auf, bis hin zu einer allfälligen Teilung der Aktien. – Siehe Bad Bank, Banktestament, Bilanzbereinigung, Mark-to-Market-Ansatz, Mark-to-Model-Ansatz, Mittelstandsbank, Pflichtwandelanleihe, Risikokapital, Staatsfonds.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Mini-Bad-Bank (mini bad bank)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/mini-bad-bank-mini-bad-bank/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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