Menükosten (menu costs)

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Allgemein aller Leistungsverzehr, welcher den Unternehmen bei Inflation aus dem Verlust der Masstabeigenschaft des Geldes entsteht. Dies sind vor allem Mehrausgaben für – die notwendige Anpassung der Selbstkostenrechnung (cost accounting), – die Aktualisierung (updating) aller für die Kunden bestimmten Prospekte, Preislisten und Kataloge sowie – die Angleichung der Lohn- und Gehaltskonten. – Wie empirische Studien gezeigt haben, belasten diese Aufwendungen die Unternehmen erheblich. Von der Geldtheorie wurden diese Kosten lange weithin vernachlässigt; sie rückten erst ab etwa 1995 durchgängig in ihr Gesichtsfeld. – Siehe Geldneutralität, langfristige, Inflation, Lug-und-Trug These Marktmechanismus, Nominalwertprinzip, Phillips-Theorem, Schuhsohlenkosten.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Menükosten (menu costs)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/menukosten-menu-costs/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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