Mit der Subprime-Krise 2007 aufgekommene Bezeichnung für – hochbonitär scheinende Begebungen – selbst auch erster Adressen, also keine Dingo-Werte zweifelhafter Emittenten oder gar Finanzgeier, – die aber im Grunde wertlos sind. – Das weltweit angesehene Investmenthaus Goldman Sachs (GS) mit Hauptsitz in Neuyork tranchierte beispielsweise 2006 einen Pool, in dem 8’274 Hauskredite, überwiegend in Kalifornien, gebündelt waren. Der Wert dieses Portfolios wurde ursprünglich mit 494 Millionen USD angesetzt. Wie sich später herausstellte, standen hinter den verbrieften Hausbau-Darlehn gerade einmal 0,71 Millionen USD Eigenkapital. Die Revisoren deckten ferner auf, dass bei fast sechzig Prozent der Schuldner die Einkommensverhältnisse überhaupt nicht oder grob fahrlässig überprüft wurden: es handelte sich ganz klar um Ninja-Loans. – Siehe Asset-Backed Securities, Ausfall-Verlust, Bad Bank, BallonKredit, Billigkopie, Blue-sky laws, Darlehn, nicht standardisiertes, Finanzkrise, Finanzmarktstabilisierungsgesetz, Hypo Real Estate-Rettung, IndyMac-Pleite, Jingle Mail, Kredit, regressloser, Kreditvergabe-Grundregel, Krise der Sicherheiten, Liquiditätspool, Northern Rock-Debakel, Originate-to-distribute-Strategie, Panikverkäufe, Papiere, toxische, Rückschlag-Effekt, Subprime-Krise, Subprime Lending, Unterseeboot-Effekt, Verbriefung, traditionelle, Verbriefungsstruktur, Vertrauensblase, Zitronenhandel, Zweckgesellschaft, ZweiAchtundzwanzig-Kredit.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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