Allgemein alle Vermögenswerte der Unternehmen und Banken, die im Falle einer Finanzkrise ohne weiteres in Bargeld umgewandelt werden können (are readily saleable and, therefore, can be easily converted into cash). – Im Zuge der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise zeigte sich plötzlich, dass der entscheidende Engpassfaktor (bottleneck factor) auf dem Finanzmarkt nicht in erster Linie das Kapital war, sondern die Möglichkeit, angesichts ungünstiger Marktbedingungen Vermögenswerte zu veräussern und zu Geld zu machen (to monetise: to convert an asset into currency). Diese Erfahrung führte zu einem grundsätzlichen Umdenken (basic rethinking): Nicht mehr allein die Höhe der Vermögenswerte wird zeither als das Entscheidende angesehen. Vielmehr steht auf gleicher Linie auch deren Liquiditätsgrad. Zeither bemühen sich Unternehmen, Banken sowie die heimischen und internationalen Aufsichtsbehörden darum, auch bei Stress auf dem Finanzmarkt die jederzeitige Zahlungsbereitschaft (ability to fulfill payment obligations at all times by constantly available payment reserves as well as appropriate and sufficient refinancing possibilities) sicherzustellen. – Bei einem Privathaushalt manchmal gesagt von der Möglichkeit, das (Gehalts)Konto formlos zu überziehen und so einen Dispositionskredit in Anspruch nehmen zu können. – Siehe Acid Ratio, Basel-III, Eigenkapital, Finanzierungskennziffer, mittelfristige, Finanzkraft, Flüssigmachung, Gegenpartei, zentrale, Handelsplattform, Handelssystem, multilaterales, Kapitalpuffer, antizyklischer, Kernkapital, LiquiditätsAblaufbilanz, Liquiditätsanforderungen gegenüber Aktivposten, Liquiditätsdeckungsziffer, Liquiditätskrisenplan, Liquiditätsmanagement, Liquiditätsquote, strukturelle, Liquiditätsreserve, Liquiditätsrisiko, Liquiditätsverordnung, Quick Ratio, Stock Approach, Szenarien, aussergewöhnliche Stress-Test, Zwangswandelanleihe.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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