Lachsteingeld (boundary-stone fee)

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Frühere Gebühr, die beim Setzen eines Grenzsteins (Lachsteins; merestone) im Bergbau an den Geometer (surveyor; Vermesser, im Bergbau auch Markscheider [mine surveyor] genannt) bzw. an den Bergmeister (bar master, mineinspector) zu entrichten war. Gemäss Bergrecht (mining law) hatte der Bergmeister in der Regel das Recht, einen Markscheider zu bestellen und die Aufwendungen für die Vermessung auf die Gewerken als die Eigentümer des Bergwerks anteilsmässig umzulegen (was authorised to rule a survey and to allocate the costs for the survey proportionately to the shareholders of the pit). – Siehe Diäten, Massgeld, Vermessungsgeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Lachsteingeld (boundary-stone fee)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/lachsteingeld-boundary-stone-fee/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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