Bei Unternehmen der Börsenpreis (market value; Kurswert) geteilt durch den Cash Flow als dem den Reinzugang an verfügbaren Mitteln und ausdrückt pro Aktie. Das KCV gilt weithin als eine beliebte Kennzahl zur Bewertung einer Aktie. – Dem KCV wird oft höhere Aussagekraft zugeschrieben als dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, weil der Cashflow geringeren buchhalterischen Gestaltungseinflüssen unterliegt als dies beim Gewinn selbst auch nach IFRS der Fall ist (because accounting laws on depreciation vary across jurisdictions, the price-tocash-flow ratio can allow investors to assess foreign companies from the same industry with a little more reliability). – Freilich sind auch hier Einschränkungen zu berücksichtigen. So muss vor allem geklärt werden, ob und inwieweit beim Ausweis des Cash Flow Steuern und Zinsen berücksichtigt wurden. – Bei den marktbreiten Aktienindizes lag das KursCashflow-Verhältnis in Durchschnitt zwischen 1980 und 2005 in Deutschland bei 4,3 Prozent, in den USA bei 9,6 Prozent. – Siehe Analyse, technische, Charts, CROCI, Fortschritt-Rückschritt-Zahl, Histogramm, Kartierung, Kursbereich, gehandelter, Kurs-GewinnVerhältnis, Kurs-Umsatz-Verhältnis, Mauerblümchen, Strichdiagramm, Verwässerung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2010, S. 20 f. (Probleme bei der Ermittlung der Eigenkapitalrendite und Umsatzrendite).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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