Kundenkredit (customer loan)

Auch in: EN FR

 Von einem Unternehmen – also nicht von einer Bank – einem Abnehmer gewährtes Darlehn. Es dient seitens des kreditgewährenden Unternehmens der Absatzsicherung und/oder der Einflussnahme auf die Geschäftsführung des Kunden. Man spricht in diesem Zusammenhang manchmal auch von Aktivfinanzierung (customer retention method of sourcing). – Von dem Lieferanten bei einem Kunden aufgenommenes Darlehn. Dieses dient vor allem bei hochwertigen Produkten (high-quality products) der Vorfinanzierung (pre-financing) durch den Hersteller, der seinerseits in Vorleistungen bei ihn beliefernden Unternehmen treten muss. Hier ist oft von Passivfinanzierung (customer pre-finance method of sourcing) die Rede. — Siehe Vorauszahlung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2012, S. 54 f. (Abgrenzungen; Bedeutung für die Finanzierung).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kundenkredit (customer loan)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kundenkredit-customer-loan/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

7 Seitenaufrufe dieser Seite