Kredit-Absorption (credit absorption)

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Wenn nicht anders definiert, die Tatsache, dass Banken dann, – wenn sie weniger überlebensfähigen (less viable) Unternehmen Kredite bewilligen, sie – weniger Darlehn bzw. Kredite zu schlechteren Bedingungen an Unternehmen mit guten Gewinnchancen gewähren können. – Die schlechten Unternehmen saugen, absorbieren (absorp, suck up) gleichsam das gegebene und nicht beliebig vermehrbare Kreditvolumen auf. Dadurch – gelangt das Geld und damit die knappen, auf einen gegebenen Vorrat begrenzten Produktionsfaktoren nicht zu besten Wirt (most favourable allocation of scarce resources), und – es entsteht so für die Volkswirtschaft gesamthaft ein Schaden. – Siehe Negativauslese, Risikoignoranz. – Vgl. IMF: Economic Issues 31: Corporate Sector Restructuring.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kredit-Absorption (credit absorption)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kredit-absorption-credit-absorption/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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