Knappheitsprämie bei Bundesanleihen

Die Knappheitsprämie bei Bundesanleihen wird im Bericht als Zinsdifferenz zwischen der Rendite zehnjähriger Bundesanleihen und dem zehnjährigen Overnight-Index-Swap-Zinssatz verstanden. Da beide Anlagen als nahezu risikofrei gelten, wird die verbleibende Differenz im Wesentlichen auf die besondere Nachfrage nach Bundesanleihen und ihr begrenztes Angebot zurückgeführt. Regulatorische Vorgaben können diese Nachfrage verstärken. Ein wachsender Streubesitz kann die Knappheit vermindern und damit die Prämie einengen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 85. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

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Laufende Anleiherendite

\[r_{lauf}=\frac{C}{P}\cdot100\]

Die laufende Verzinsung einer Anleihe bezogen auf ihren Marktpreis berechnen.

Variablen: C jährlicher Kupon; P aktueller Anleihekurs.

Anwendung: Für einen schnellen Renditevergleich ohne Kursgewinn und Laufzeiteffekt.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Knappheitsprämie bei Bundesanleihen“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/knappheitspramie-bei-bundesanleihen/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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