Der gutbezahlte Devisenhändler Jérôme Kerviel kaufte Anfang Januar 2008 im Namen seiner Bank, der Société Générale (zweigrösstes Institut in Frankreich; im Jargon SocGen genannt), 140’000 Dax-Futures an der Eurex. Die Terminkontrakte waren auf einen Stand des Dax von 8’000 ausgestellt; bei jedem Punkt über dieser Indexhöhe wäre ein Gewinn von 25 Euro je Kontrakt angefallen. – Tatsächlich sank der Dax, und er entstand aus dem Optionsgeschäft ein Verlust von annährend 5 Mia USD. Das warf vielerlei Fragen hinsichtlich der Risikokontrolle bei der Société Générale auf; die Bank erlitt einen starken Imageschaden (a considerable damage of image, i.e. the perception, the mental impression people have when they come across the name Société Générale). – Der viel beachtete Skandal war jedoch der Anlass, dass daraufhin Banken in der ganzen Welt ihre Sicherheits- und Überwachungssysteme auf ihre Verlässlichkeit prüften. – Siehe Aktienindex, Citigroup-Manipulation, Compliance, Mitarbeiterleitssätze, Risikotransparenz, Spread Bets.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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