Rechtswidrige Transkationen in Zusammenhang mit Zahlung auf dem Weg über eine Karte. Dem beigezählt wird auch das betrügerische Kopieren und Vertauschen – die echte Karte wird einbehalten und dem Kunden eine täuschend ähnliche Karte zurückgegeben – gelegentlich einer Zahlung in Ladengeschäften und Tankstellen. Die EZB veröffentlicht regelmässig eine Statistik über Betrugsfälle, die auf der Webseite der EZB abrufbar ist. Mit dem Wachstum des Online-Handels steigt auch das Ausmass des Kartenbetrugs. Im Jahr 2012 ging 1 EUR je 2’635 EUR durch dieserart Betrug verloren. Dabei entfielen etwa sechzig Prozent des Schadens auf sog. Card-not-present (CNP)Transkationen. Hierbei wird ohne gegenständliche Vorlage einer Karte – zumeist per Internet – bezahlt. Frankreich, England und Luxemburg verzeichneten die höchsten betrugsbedingten Schäden gemessen an den üblichen Transkationen. – Zu beachten ist indessen, dass die von der EZB veröffentlichte Statistik nur jene Fälle enthält, bei denen Anzeige erstattet wurde. – Siehe Card Validation Code, Computerzahlung, Counterfeit Card, Einziehung, Europäisches Forum zur Sicherheit von Massenzahlungen, KartenEchtheitsprüfung, Phishing, Skimming, Racheengel. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2012, S. 92 (Definition des Skimming in Anmerkung 92).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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