Industriekapital (industrial capital [stock])

Das Vermögen des produzierenden Gewerbes in einer Volkswirtschaft. – In der marxistischen Terminologie im Unterschied zum Handelskapital die Gesamtheit der Fabrikanten; das produzierende Gewerbe (manufacturing industries). – Abfälliger Ausdruck, der den Vorwurf enthält, das produzierende Gewerbe würde – in erster Linie durch seine Interessensverbände (interest groups, lobbyists) – einen ungebührlichen Einfluss auf die Gesellschaft und im besonderen auf die politischen Entscheidungsträger (political decision-makers) ausüben. – Siehe Finanzkapital, Kapital, Kapitalkoeffizient.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Industriekapital (industrial capital [stock])“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/industriekapital-industrial-capital-stock/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

7 Seitenaufrufe dieser Seite