Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit

Ein Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit stellt die Preis- oder Kostenentwicklung eines Landes der entsprechenden Entwicklung bei wichtigen Handelspartnern gegenüber. Die Partnerländer werden entsprechend der Intensität ihrer Handelsverflechtung gewichtet. Methodisch und konzeptionell entsprechen diese Indikatoren realen effektiven Wechselkursen. Steigt der Indikator, verschlechtert sich nach der im Bericht verwendeten Darstellung grundsätzlich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit; ein Rückgang zeigt eine Verbesserung an. Als Preis- oder Kostenmaße können unter anderem Verbraucherpreise oder Deflatoren des Gesamtabsatzes dienen.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – Februar 2026 , 19.02.2026 , PDF-S. 89. https://www.gerhardmerk.de/buba_pdf/bundesbank-monatsbericht-2026-02.pdf.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/indikator-der-preislichen-wettbewerbsfahigkeit/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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