Home Bias

Home Bias bezeichnet die Präferenz inländischer Anleger für Anleihen des eigenen Heimatmarktes. Im Bericht wird diese Neigung anhand der Halterstruktur öffentlicher Anleihen im Euroraum beschrieben. Sie ist bei deutschen öffentlichen Anleihen schwächer ausgeprägt als im übrigen Euroraum, weil deren Benchmark-Status, Sicherheit und Liquidität eine besonders hohe Attraktivität für internationale Investoren erzeugen. Der Begriff beschreibt damit eine regionale Anlageverzerrung zugunsten heimischer Wertpapiere.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 87. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Home Bias“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/home-bias/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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