Herfindahl-Hirschman-Index

Der Herfindahl-Hirschman-Index misst die Konzentration eines Marktes unter Einbeziehung sämtlicher Anbieter. Dazu werden die Marktanteile aller Unternehmen beziehungsweise Banken quadriert und anschließend addiert. Durch das Quadrieren erhalten große Marktanteile ein höheres Gewicht. Bei in Anteilen zwischen null und eins ausgedrückten Marktanteilen erreicht der Index im vollständig konzentrierten Markt mit nur einem Anbieter den Wert eins. Das Ergebnis hängt von der Abgrenzung des relevanten Marktes ab; insbesondere können regionale und nationale Berechnungen deutlich voneinander abweichen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Januar 2026 , 22.01.2026 , PDF-S. 36. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/973956/referenceDoc/7a6a3b02ce72b6a454aee8cac61986dc.

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Passende Formel

Herfindahl-Hirschman-Index

\[HHI=\sum_{i=1}^{n}s_i^2\]

Die Konzentration eines Marktes anhand quadrierter Marktanteile messen.

Variablen: si Marktanteil des Unternehmens i; n Zahl der Unternehmen.

Anwendung: Für Wettbewerbsanalyse, Marktstruktur und Fusionskontrolle.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Herfindahl-Hirschman-Index“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/herfindahl-hirschman-index/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com