Hedonische Qualitätsbereinigung

Die hedonische Qualitätsbereinigung ist im Bericht ein Kernbestandteil der Rohindexerstellung für den Gewerbeimmobilienpreisindex. Sie dient dazu, Preisbeobachtungen heterogener Immobilien so aufzubereiten, dass Veränderungen der Objektqualität die gemessene reine Preisentwicklung möglichst nicht verzerren. Der GIP verwendet die transaktionsbezogenen Preisbeobachtungen unmittelbar und glättet die daraus erzeugten Rohindizes anschließend mit einem Kalman-Filter. Der Bericht grenzt dieses Verfahren von den früheren, aus Miet- und Liegenschaftszinsindizes abgeleiteten Kapitalwertindizes ab.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Mai 2026 , 21.05.2026 , PDF-S. 114. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/994554/referenceDoc/1848f70c0a75eca85670941b7b2518f9.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Hedonische Qualitätsbereinigung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/hedonische-qualitatsbereinigung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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