Fenstergeld (transparent money)

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Bei Papiergeld heute eine fingernagelgrosse, durchsichtige Öffnung im Papier bzw. Kunststoff, die aus einer Sicherheitsfolie (transmissible safety film) besteht. Hält man die Folie abwechselnd vor hellen und dunklen Hintergrund, so zeigt sie unterschiedliche Bilder. Dies dient der Erschwerung von Fälschungen. – In alten Dokumenten eine gebietsweise eingeführte Abgabe nach der Anzahl der Fenster in einem Gebäude als Bemessungsgrundlage (taxable base). Diese Steuer führte dazu, dass die Zahl der Fenster möglichst herabgedrückt, also ungesund gebaut wurde. – Früher eine auch in Deutschland regional verbreitete Abgabe, die Ladenbesitzer (Krämer; shopkeeper) zu zahlen hatten. – Siehe Banknoten-Management, Brücke-Abneysches Phänomen, Chipkarte, Fälschungssicherung, Guilloche, Sicherheitsstreifen, Super Notes.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Fenstergeld (transparent money)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/fenstergeld-transparent-money/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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