Feminisierung (feminisation)

In Bezug auf die Finanzbranche bezogen auf die Annahme, dass der Anteil der leitenden Angestellten (executives) und Entscheidungsträger (decision makers) weiblichen Geschlechts inskünftig zunehmen wird. Denn immer mehr junge Frauen schliessen entsprechende Studiengänge ab, und zudem schreibt der Gesetzgeber in vielen Ländern entsprechende Frauenquoten in leitenden Positionen (female quotas in managerial positions) auch der Finanzbranche zwingend vor. – Frauen jedoch (so die herrschende Meinung; prevalent opinion) neigen weniger dazu, unnötige Risiken einzugehen. Infolgedessen könnte die Feminisierung dämpfend auf Gefährdungen der Branche durch riskante Entscheidungen (risky decisions) wirken. – Indessen wird dieser Einschätzung auch grundlegend widersprochen (strong contradicted) und sogar behauptet, eine sog. Karriere-Frau (career woman: a female person whose central priority in life is achieving success in her job or profession) an der Spitze eines Instituts kennzeichne der Beginn einer Entwicklung, die zwangsläufig zum Bankrott dieses Instituts führen müsse. – Siehe Finanzpsychologie, Männerdomäne.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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