Devisenfreibetragsverfahren (procedure permitting exporters an allocation of free foreign exchange)

Auch in: EN

Im Rahmen der Devisenbewirtschaftung in Deutschland eingeführte Regelung, wonach vorwiegend im Aussenhandel tätige Unternehmen über einen bestimmten, ihnen von der Devisenbehörde auf Antrag eingeräumten Betrag an Devisen frei verfügen durften. Mit diesen Zahlungsmitteln sollten die Unternehmen in die Lage versetzt werden, rasch und preisgünstig in Devisen zu zahlende Käufe – vor allem Rohstoffe zur Herstellung eines Exportgutes – tätigen zu können, was letzten Endes der Devisenbilanz zugute kam. – Siehe Belassungsquote; Devisenvorleistung, Gegenseitigkeitsgeschäft, WechselkursÜberwachung, Zwangskurs.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Devisenfreibetragsverfahren (procedure permitting exporters an allocation of free foreign exchange)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/devisenfreibetragsverfahren-procedure-permitting-exporters-an-allocation-of-free-foreign-exchange/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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