German

Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.

  • Interim Working Committee on Financial Conglomerates, IWCFC DE

    Im Jahr 2006 ins Leben gerufener Ausschuss europäischer Banken- und Versicherungsaufseher mit dem Ziel, Richtlinien für die Überwachung von Finanzkonglomeraten zu erarbeiten. Das Gremium ging im …

  • Interinstitutionelle Überwachungsgruppe (Inter-Institutional Monitoring Group, IIMG) DE

    Vom Europäischen Parlament, dem Ministerrat der EU und der EU-Kommission im Jahr 2005 gemeinsam eingesetztes Gremium von sechs unabhängigen Sachverständigen mit der Aufgabe, – das Lamfalussy-Verfahren …

  • Intermarkt-Spread (inter-market spread) DE

    Der Termin-Kauf und gleichzeitige TerminVerkauf einer Ware, jedoch an verschiedenen Märkten (commodity-exchanges; Warenbörsen). – Siehe Arbitrage, Carry Trades, Finanzialisierung, Futures-Märkte, RohstoffTerminvertrag. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich …

  • Intermediärbank (intermediary bank) DE

    Wenn nicht anders definiert ein Finanzinstitut, das – ausschliesslich oder vorwiegend mit Kreditderivaten handelt und – Verbriefungen besorgt, – um daraus einen Handels- oder Provisionsgewinn zu …

  • Intermediation (intermediation) DE

    In Bezug auf ein Finanzsystem in der Regel Bezeichnung für die Tatsache, dass Institute die Vermittlerrolle (mediation function) zwischen Angebot und Nachfrage nach Krediten übernehmen, also …

  • Intermittenz (intermittence) DE

    In der älteren Literatur der Unterbruch (D: die Unterbrechung) des Handels an der Börse aus unterschiedlichen Gründen vor Ort bzw. im Börsenbetrieb selbst. – Siehe Flash …

  • Internal Capital Adequacy Assessment Process, ICAAP (so auch im Deutschen gesagt) DE

    Verfahren, mit denen Institute bankintern sicherzustellen haben, dass stets genügend Eigenkapital zur Abdeckung aller wesentlichen Risiken vorhanden ist. Die konkreten aufsichtsrechtlichen Vorgaben (performance targets) hierzu werden …

  • Internalisierer, systematischer (systematic internaliser) DE

    In der Sprache der Aufsichtsbehörden ein Finanzdienstleister, der – gewerbsmässig, in planmässiger Weise – regelmässig – Handel auf eigene Rechnung – durch Ausführung von Kundenaufträgen – …

  • Internalisierung (internalisation) DE

    Auf Finanzmärkten versteht man darunter die institutsinterne Ausführung von Kundenaufträgen (institute-internal execution of client orders). Dies geschieht entweder über bestimmte Handelssysteme, an denen die betreffende Bank …

  • International Accounting Standards Board (IASB) DE

    Privatrechtlich organisierte Rechnungslegungs-Institution mit der Aufgabe, weltweit akzeptierte, internationale Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) zu schaffen. Durch die IAS-Verordnung der Europäischen Kommission - EG-Verordnung Nr. 1606/2002 - heute für …