German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Institutioneller Zahlungsverkehr DE
Der institutionelle Zahlungsverkehr umfasst Zahlungen zwischen Unternehmen, Finanzinstituten und öffentlichen Einrichtungen. Im Vergleich zum Retail-Zahlungsverkehr ist er typischerweise durch geringere Transaktionszahlen, höhere Einzelbeträge und erhöhte Anforderungen …
- Institutionen (institutions) DE
Als Mehrzahlbegriff statt Institution gebraucht. – In Bezug auf Finanzmärkte meistens bezogen auf die beiden Grundpfeiler Regierung - einschliesslich der Verwaltung - und Zentralbank. Deren Politik …
- Instituts-Vergütungsverordung, InstitutsVergV (ordinance on renumeration policies and practices) DE
Im Oktober 2010 in Kraft getretene bankaufsichtsrechtliche Anforderungen in Anlehnung an § 25a KWG für die Vergütungssysteme von Instituten. Zweck der Verordnung ist es, Anreize zur …
- Instrumentengeld (musical instrument expenses, instrument salary; music school fee) DE
Ausgaben eines Klangkörpers (ensemble) für die Beschaffung und Pflege der Musikinstrumente. – Kosten für den Transport und das Versichern (insurance) der Musikinstrumente, wenn ein Orchester (orchestra) …
- Instrumentvariablenansatz DE
Ein Instrumentvariablenansatz dient im Bericht dazu, den kausalen Einfluss der Bevölkerungsalterung auf Wachstum und Produktivität trotz Endogenität abzuschätzen. Als Instrument werden kreisspezifische Veränderungen der Altersstruktur verwendet, …
- Insurance-Linked Securities, ILS (so auch im Deutschen gesagt) DE
Papiere, durch welche Rückversicherer ihre übernommenen Risikopositionen aufspalten und in unterschiedlicher Mischung auf dem Wege der Verbriefung an risikobereite Anleger re; retrocessionaires) weitergeben. Die Bedienung der …
- Intabulation (intabulation) DE
In älteren Dokumenten die Eintragung einer Schuld in das Grundbuch (Kataster; property register, cadastre, registry of deeds). – Siehe Anleihe, forderungsbesicherte, Buchschuld. Achtung: Das Finanzlexikon ist …
- Intangibels (intangibles, intangible assets) DE
Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter alle Vermögenswerte, die eine bestimmende Grösse in Hinblick auf das Ergebnis des Unternehmens darstellen und für seine dauerhaften …
- Integralen und Integrierte (Holland bonds) DE
Auf alten Kurszetteln und Dokumenten eine bestimmte Art holländischer Staatsanleihen, nach 1814 begeben und mit 2,5 Prozent verzinslich. – Siehe Inskriptionen, Lombarden, Metalliques. Achtung: Das Finanzlexikon …
- Integrated Financial Supervisors Conference, IFSC (manchmal auch mit Konferenz der Allfinanzaufsichtsbehörden übersetzt) DE
Jährliche Zusammenkunft der Aufsichtsbehörden im internationalen Rahmen. – Vgl. Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 10. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche …